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Was ist Qwan Ki Do?

Qwan Ki Do ist eine chinesisch-vietnamesische Kampfkunst, die 1981 in Toulon, Frankreich vom Begründermeister Thày Chưởng Môn PHẠM Xuân Tòng gegründet wurde. Sie umfasst eine Vielfalt verschiedener Diszipinen, darunter technische Abläufe, Partnertechniken, Kampftechniken und traditionelle Waffen.

Der Name “Qwan Ki Do“ ist eine Ehrung für den verehrten Großmeister Chau Quan Ky. Der Name enthält die Benennung der Familie des Großmeisters überlieferten Methode Quan Khi (1009 n. Chr.).

Die heute verwendete Bezeichnung Qwan Ki Do vereinfacht die Kommunikation und soll die Aussprache erleichtern. Übersetzt bedeutet der Name »Der Weg der ganzheitlichen Lebensenergie«

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Thao Quyên – Festgelegte Formen

Thao Quyên sind festgelegte Bewegungsabläufe, die Körper und Geist gleichermaßen schulen und die Koordination fördern. Ihr Ziel ist es, die Techniken zu verfeinern und zu perfektionieren.

Jede Quyên folgt einem bestimmten Rhythmus und ist in klar definierte Abschnitte gegliedert. Mit zunehmendem Trainingsniveau werden die Abläufe komplexer und anspruchsvoller.

Dabei verbinden die Quyên verschiedene Angriffs- und Verteidigungstechniken zu einer harmonischen Bewegungsfolge.

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Giao Dao – Der Punktkampf

Im Giao Dao treten die Lernenden des Qwan Ki Do im zeitlich begrenzten Punktkampf gegeneinander an. Dabei geht es nicht in erster Linie um den Sieg, sondern darum, das eigene Können zu erproben und sich mit anderen zu vergleichen.

Die im Training erlernten Techniken werden praktisch angewendet, während die persönliche Entwicklung und der faire Umgang miteinander im Mittelpunkt stehen.

Neben der körperlichen Herausforderung vermittelt das Giao Dao wichtige Werte wie Respekt, Bescheidenheit und Fairness – gegenüber dem anderen Team ebenso wie gegenüber den Kampfrichtern.

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Co Vo Dao – Das Waffentraining

Im Co Vo Dao erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit traditionellen Waffen der Kampfkunst. Dabei steht zunächst der sichere und kontrollierte Umgang mit einer Holzwaffe im Mittelpunkt.

Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren trainieren mit den Song Cots (Kurzstöcken), ab 10 Jahren sowie Jugendliche ab 13 Jahren mit dem Bong (Langstock).

Das Training fördert insbesondere Koordination, Körperkontrolle und Distanzgefühl und ergänzt damit die körperliche Entwicklung im Qwan Ki Do. Mit zunehmender Graduierung können nach entsprechenden Prüfungen weitere traditionelle Waffen erlernt werden.

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Tam Khi The, Meditation und Atmung

Im Qwan Ki Do steht neben der körperlichen Entwicklung auch die innere Arbeit im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, die eigene Energie – das „Khi“ – wahrzunehmen und bewusst mit ihr umzugehen.

Eine Möglichkeit dafür bietet das Tam Khi Thê. Dabei werden Bewegungsabläufe langsam, kontrolliert und ohne Kraftimpulse ausgeführt.

Die Meditation unterstützt dabei, den eigenen Körper und den gegenwärtigen Moment bewusst wahrzunehmen. Sie fördert Ruhe und Entspannung und hilft dabei, die Gedanken zu sortieren.

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Vu Lan - Der traditionelle Löwentanz

Der Drachentanz ist ein traditioneller Bestandteil des Qwan Ki Do und fest in der asiatischen Kultur verwurzelt.

In einem kunstvoll gestalteten Drachenkostüm führen zwei Schülerinnen oder Schüler, begleitet von traditioneller Musik, eine Choreografie auf. Durch ihre Bewegungen wird der Drache scheinbar zum Leben erweckt.

Der aufwendig gestaltete Kopf besteht aus einem verzierten Bambusgestell. Mithilfe integrierter Mechanismen können während der Vorführung Augen und Mund bewegt werden.